Geschichte des Judo

 

Judo ist eine japanische Kampfsportart mit dem Motto "Siegen durch Nachgeben". Begründer des Judosports ist Professor Jigoro Kano.

 

Übersetzung JU - DO: "Der sanfte Weg" abgleitet wurde die Kampfart aus dem Jiu-Jitsu.

Die ursprünglichen japanischen Judo / JiuJitsu Vorläuferformen wurden Anfang des 20. Jahrhunderts für den Wettkampf angepasst. Es  wurden alle tödlichen Techniken entfernt, um aus einer reinen Selbstverteidigungskunst ein Training für Körper und Geist zu machen. Die verbliebenen Techniken sind Würfe, Haltetechniken, Hebel und Würger.

Die Judokas tragen eine knöchellange weiße Baumwollhose und darüber eine halblange weiße Jacke  (Judo-Gi) aus Baumwolle die durch einen farbigen Gürtel (Obi) zusammen gehalten wird. An der Gürtelfarbe kann man den Ausbildungsstand des Judoka erkennen. Jeder Anfänger beginnt mit einem weißen Gürtel. Nach entsprechender Trainingszeit kann er eine Prüfung vor einer Prüfungskommission ablegen. Für die erste Prüfung muss der Anfänger mindestens 3 Würfe und 3 Haltetechniken zeigen. Der Prüfling demonstriert im Zusammenspiel mit einem Partner die verschiedenen Techniken. Nach erfolgreich abgelegter Prüfung erhält der Anfänger das Recht und die Pflicht den nächst höheren Gürtel zu tragen.

 

Wettkamp (Shiai)

Die Kampfzeit beträgt für Frauen 4 Minuten, neuerdings auch 5 Minuten, für Männer stets 5 Minuten. Die Kämpfe werden auf einer quadratischen Matte ausgetragen. Der Wettkampf wird durch einen Matten(kampf)richter und zwei zusätzliche Seiten(kampf)richter bewertet.

Für die ausgeführten Techniken und Aktionen der beiden Wettkämpfer kann der Kampfrichter vier verschiedene Bewertungen und vier verschiedene Strafen vergeben. Wertungen sind Ippon (voller Punkt), Wazari (halber Punkt) und Yuko (technischer Vorteil). Bestrafungen werden bezeichnet als Hansokumake (Disqualifikation), Keikoku , Chui , Shido . Bei der Vergabe der höchsten Wertung (Ippon) oder der höchsten Bestrafung (Hansokumake) wird der Kampf (ähnlich wie ein KO beim Boxen) vorzeitig abgebrochen. Nach der neuen Wettkampfordnung gibt es nur noch die Strafe "Shido". Beim vierten Aussprechen der Strafe erfolgt die Disqualifikation durch Hansokumake.

Ein Ippon (voller Punkt) wird vergeben, wenn einer der Kämpfer mit Schwung und in guter Technik auf den Rücken geworfen wird, er bei einem Hebel oder einer Würge aufgibt oder er mehr als 25 Sekunden auf dem Rücken am Boden liegend und ohne Befreiungsmöglichkeit festgehalten wird.

Die anderen Wertungen werden entsprechend vergeben, wenn die Ausführung des Wurfes nicht korrekt war oder bei einer Festhaltetechnik der Gegner weniger als 25 Sekunden am Boden gehalten werden konnte.

Die Bestrafungen können bei Verletzung der Wettkampfregeln in unterschiedlicher Höhe ausgesprochen werden. So führt beispielsweise grobe Unsportlichkeit zu einem Hansokumake (Disqualifikation). Bestrafungen werden im Judo nicht mehrfach ausgesprochen, sondern jede neue Bestrafung führt sofort zur nächst höheren Bestrafung.

Klassische Kampfwertungen: Yuko : 1/4 Punkt Wazari : 1/2 Punkt Ippon : 1 Punkt (Sieg)

 

Kata

Unter Kata versteht man eine genau vorgeschriebene Übungsfolge von Judotechniken mit einem Partner zum Zweck der Demonstration und Verinnerlichung von Techniken. Insbesondere für die Prüfungen zum 1. und 2. Kyu und für alle Danprüfungen müssen Katas in Auszügen oder auch komplett demonstriert werden.


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